Tradition - Geschichte - Fakten
Übersicht   *   Tradition   *   Standorte   *   18. Reiter-Regiment   *   Kavallerie-Regiment 18   *   Kommandeure   *  Ehrenmal

 
Übersicht
Kavallerie-Regiment 18
Tradition
   (bad.) Dragoner-Regiment 20
   (bad.) Dragoner-Regiment 21
   (bad.) Dragoner-Regiment 22
   (württ.) Dragoner-Regiment 25
   (württ.) Dragoner-Regiment 26
   (württ.) Ulanen-Regiment 19
   (württ.) Ulanen-Regiment 20
Zwischenzeit
   Württ. Sicherheits-Schwadron
   Württ. Freiw. Abt. Haas
   Württ. KR 13
   Badisches Volksheer
   Badisches KR 14
   Badisches KR 113
18. Reiter-Regiment
   1. Eskadron
   2. Eskadron
   3. Eskadron
   4. Eskadron
   5. Eskadron
   M.G. Zug
   7. Eskadron
   8. Eskadron
Kavallerie-Regiment 18
   I. Abteilung
       1. Schwadron
       2. Schwadron
       3. Schwadron
       4. Schwadron
       5. Schwadron
   II. Abteilung
       6. Schwadron
       7. Schwadron
       8. Schwadron
       9. Schwadron
     10. Schwadron
     11. Schwadron
Kriegszeit
   KEA 18
   Radf.-/Aufkl.- E.u.A.-Abt. 18
   A.A. 5
   A.A. 25
   A.A. 35
   A.A. 178
   A.A. 101
   A.A. 125
   A.A. 235
   A.A. 205
   A.A. 215
   A.A. 260
   A.A. 282
   A.A. 305
   A.A. 335
   Schnelle Abteilung 505
   Radfahr-Schwadron 1058
   Radfahr-Schwadron 1065
   RV Boeselager / KR Mitte / KR 32
   KR Süd / RR 41
Standorte
   Reiter-Kaserne Cannst.
   Kleine Reiter-Kaserne Cannst.
   Moltke-Kaserne Stuttgart
   Taubenheim-Kaserne Cannst.
   Dragoner-Kaserne Bruchsal
   Königin-Olga-Kaserne LB
   Altes Lager Münsingen
Ehrenmal
  Reiterkaserne/Hallschlag
   Volkstrauertag 2006
   Volkstrauertag 2011
   Volkstrauertag 2012
   Volkstrauertag 2013
   Volkstrauertag 2014
   Volkstrauertag 2015
   Volkstrauertag 2016
 
Kommandeure
Kamerad Pferd
Tradition Heute
Auf ein Wort


  Willkommen beim Kavallerie-Regiment 18!

Unser stolzes 18. Reiter-Regiment hat als Gründungstag den 18. Dezember 1919 zugeteilt erhalten. Es war das letzte der 18 Reiter-Regimenter der neu entstandenen REICHSWEHR und führte keine landsmannschaftliche Bezeichnung als Regiment, da neben württembergischen auch badische Truppenteile das Regiment bildeten. Die einzelnen Eskadrons führten hingegen bis in das Jahr 1934 landsmannschaftliche Bezeichnungen.

Hervorgegangen ist das Regiment aus den drei badischen sowie den zwei württembergischen Dragoner-Regimentern und den zwei württembergischen Ulanen-Regimentern der "Alten Armee". Diese sieben Kavallerie-Regimenter aus der Vorkriegszeit (vor 1918) sind sozusagen die Stammtruppenteile "UNSERES REGIMENTS". Aus den Freiwilligenverbänden, die nach Ende des Weltkrieges in Württemberg und in Baden aufgestellt wurden, formierten sich Mitte 1919 in der vorläufigen Reichswehr das Württembergische Kavallerie-Regiment (KR) 13, in Baden das Kavallerie-Regiment 14. Nach Bildung des Übergangsheeres (200.000 Mann-Heer) ab 1. Oktober 1919 formierten sich im neu gebildeten Wehrkreiskommando V das (Württ.) Kavallerie-Regiment 13 und das (Badische) Kavallerie-Regiment 113 (das bisherige KR 14). Im Vorgriff auf die Bildung der neuen Reichswehr wurde ab 1. Mai 1920 das 18. Reiter-Regiment mit Garnison Cannstatt, hier Stab, 2. (Württ.) Eskadron und 5. Ergänzungs-Eskadron, in Ludwigsburg die 1. (Württ,), die 3. (Badische) und 4. (Badische) Eskadron aus dem KR 13 und 113 aufgestellt.

Ab dem Jahre 1934 traten im Regiment große Veränderungen ein. Eskadrons wurden teilweise oder auch ganz zur Neuaufstellung neuer Waffengattungen abgegeben. Auch wurde die Ludwigsburger Eskadrons in die Garnison Cannstatt verlegt. Der französische Begriff Eskadron wurde Ende 1934 gegen die Bezeichnung Schwadron ausgetauscht und im März 1935 erklärte das Reich seine "Wehrhoheit". Aus der reinen "Freiwilligenarmee" (100.000 Mann Heer) entstand wieder eine Wehrpflichtarmee, die so genante Deutsche Wehrmacht. 1936 begann man mit der Umgliederung von einem Reiter-Regiment in ein Kavallerie-Regiment. Neben den fünf Reiter-Schwadronen in der Reiter-Kaserne in Cannstatt, die ab Herbst 1936 in der I. Abteilung gegliedert wurden, entstanden in einer II. Abteilung (Herbst 1937) in den nächsten zwei Jahren neben drei *Radfahrer-Schwadronen auch eine motorisierte, später umgegliedert in eine schwere Schwadron, eine Panzer-Abwehr-Schwadron und eine Nachrichten-Schwadron. 1938 war die Umgliederung weitestgehend abgeschlossen, die drei *Radfahrer-Schwadronen lagen in der Moltke-Kaserne in Stuttgart, die 9., 10. und 11. Schwadron sowie der Stab II./KR 18 wurde im Herbst 1938 nach Bruchsal in die dortige Dragoner-Kaserne verlegt, wohin später das ganze Regiment folgen sollte. Der Kriegsausbruch im September 1939 machte diesen Plan jedoch zunichte.

Das Kavallerie-Regiment 18 wurde wie im Mob-Fall vorgesehen im August 1939 aufgelöst, aus den einzelnen Schwadronen entstanden Aufklärungs-Abteilungen, bestehend aus Stab, Reiter-Schwadron, Radfahr-Schwadron und einer schweren Schwadron, die den einzelnen Divisionen im Wehrkreis V zugeteilt wurden. Im Krieg (1939-1945) bestand an verschiedenen Standorten (teilweise) die Kavallerie-Ersatz-Abteilung 18 (mit unterschiedlicher Bezeichnungen) weiter.

Schon bald nach Gründung der "Kameradschaft ehemaliger Angehöriger des Kavallerie-Regiments 18" im Jahre 1956 wurde seitens der Bundeswehr (Stab Fallschirmjägerbrigade 25) mit der Kameradschaft KR 18 Verbindung aufgenommen. Es wurde die Übergabe der Tradition an die Fallschirmjägerbrigade 25 beschlossen, und zwar an den die goldgelbe Waffenfarbe tragenden "Panzerspähzug", welcher zudem die gleichen Aufgaben hatte wie ehedem die Aufklärungsabteilungen unserer Kavallerie. Am 30. Juni 1962 fand die feierliche Übergabe der Tradition in der Kaserne in Calw statt. Nach Umgliederung in eine Luftlandebrigade führte die Stabskompanie LL-Brigade 25 diese Tradition bis zu ihrer Auflösung im Jahre 1996 weiter. Seither ist die Fernmeldekompanie Unterstützungsbereich KSK in Calw verwahrer unserer Tradition.

*Radfahrer- ist der richtige Ausdruck, jedoch hat sich schon in der damaligen Zeit bis heute sprachgebräuchlich die Bezeichnung Radfahr- durchgesetzt. Deshalb werde ich diesen Begriff auch hier in diesen Seiten verwenden.

Jürgen Lindner im Januar 2009


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