Ehrenmal
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  Das Ehrenmal des Kavallerie-Regminents 18 in Stuttgart - Bad Cannstatt

  Historie

Ende der Fünfziger-Jahre wuchs in der Kameradschaft ehemaliger Angehöriger des Kavallerie-Regiments 18 der Wunsch, dem Regiment ein würdiges, künstlerisch gestaltetes Denkmal zu geben. Neben dem künstlerischen Anspruch war auch der Standort ein zentrales Thema. Glückliche Umstände führten die Verantwortlichen der „Denkmals-Kommission“ (Oberst a.D. Freiherr von Wechmar, Oberzahlmeister a.D. Hans Eckhardt) zu der Künstlerin Irmgard Freiin von Puttkammer (geboren am 17.12.1920 auf Schloss Moestroff/Luxenburg; gestorben am 13.12.2000 in Wiesbaden). Ihr modern-künstlerisch gestalteter Vorschlag wurde angenommen. Sehr schwierig gestaltete sich die Frage nach einem geeigneten Standort. In Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Staatsministerium fand man einen Standort an der Außenwand der Kasernenmauer der ehemaligen Reiterkaserne auf dem Hallschlag. Nachdem auch die amerikanischen Dienststellen, die das Areal damals nutzten, ihr Einverständnis dazu gaben, konnte die Genehmigung zur Errichtung des Ehrenmals am 21. März 1961 erteilt werden. Das Ehrenmal wurde in wenigen Monaten errichtet und so konnten am 11. und 12. November 1961 die Einweihungsfeierlichkeiten stattfinden. 600 Ehemalige des Regiments waren neben Vertretern der Landesregierung, der Stadtverwaltung, des amerikanischen Truppenkommandeurs und einer Abordnung französischer Kavallerie anwesend und legten Kränze nieder. Die Festansprache hielt der General der Panzertruppen a.D. Freiherr Geyr von Schweppenburg (ehemals Dragoner 26). Und so legen auch heute noch wie jedes Jahr zum Volkstrauertag im November Abordnungen am Ehrenmal Kränze nieder - und gedenken Ihren Toten!


  Ansprache des 1. Vorsitzenden der Kameradschaft Freiherr von Wechmar anläßlich der Denkmalseinweihung

  Das von der Kunstlerin Freiin von Puttkammer geschaffene Bronze-Relief

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